| THOMAS DEYLE
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Sketch - Sarabaeus
Aquarell
Pasten Bütten Papier
70 x 50 cm
Preis auf Anfrage

Albedo 2009 David Sandborn
Acryl auf Acrylglas
80 x 117 cm
Preis auf Anfrage
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"RASA" 16. Juni - 30. Juli 2011
RASA ist ein zentraler Begriff in der indischen Ästhetik. Er bezeichnet den nicht in
Worte zu fassenden mentalen Zustand der Freude und Erfüllung, der
sich beim Genuss eines gelungenen Kunstwerkes beim Betrachter einstellt.
In meiner Arbeit als Künstler verfolge ich als
übergeordnetes Ziel mit meiner Malerei Gefühle
auszulösen. Ich habe keine Dogmen oder sonstig geartete
Philosophien zu meinen Malereien, welche in irgendeiner Weise ihre
formale Erscheinung bestimmen würde.
Mein grundsätzliches Interesse an Farbe und Licht als zentrales
Thema formt die entsprechenden Bildtypen aus, die sich auch an den
Möglichkeiten des Trägermaterials Plexiglas orientieren, um
mein zentrales Thema möglichst facettenreich darstellen ( sh.
Katalog ).
Für die Ausstellung Rasa werde ich hauptsächlich Arbeiten aus
der Serie Albedo ausstellen. Albedo ist die Einheit mit der das
Reflexionsvermögen eines Himmelskörpers gemessen wird. Es
geht also um Licht.
Die Formate dieser Arbeiten sind am Landschaftsformat bewußt
orientiert. Das hängt mit meiner derzeitigen Beschäftigung
mit Landschaftsmalerei zusammen – z.B. C.D. Friedrich, W.Turner.
Landschaft als Lichtraum.
Alle Arbeiten sind neben dem Serientitel auch mit einem Musikernamen bezeichnet.
Dies ist zurückzuführen auf mein zweites großes
Interesse nämlich Musik. Ich erlebe Musik immer auch als
Raumerlebnis und als Klangraum. Hiervon lasse ich mich in meiner
Arbeit gerne inspirieren.
Thomas Deyle
Farbe
ist eine Erscheinung des Lichtes.
Auf mattierten
Plexiglasplatten wird Farbe in hauchdünnen Lasuren zu
Farbräumen aufgeschichtet und verdichtet. Der Auftrag erfolgt
in einer vorgegebenen mathematischen Kompositionsstruktur, welche in
ihrer Offenheit genügend Spielraum läßt, um
an dem Farbraum nach künstlerischem Belieben zu
“improvisieren”. Die Arbeit bleibt bis zum
Schluß transluzid und erscheint folglich in jeder
Lichtveränderung anders in ihrem Charakter.
Farbe ist das
Subjekt meiner Arbeiten. Sie präsentiert sich als materielle
wie immaterielle Erscheinung, sie ist Fläche und virtueller
Raum, ist als Bildobjekt Physik.
“ Diese
Bilder erweisen sich als subtile Erscheinungen zwischen
transzendierendem Farbraum und bestimmter Farbfläche. Ihre
Faszination ist in der Radikalität begründet, mit der
sie das Thema Farbe vergegenständlichen und zugleich bis ins
Zentrum der Transzendenz und an die erahnbaren Grenzen zur Metaphysik
führen; eine Metaphysik des Raumes aus der Erscheinung von
Farbe und Licht mit Wurzeln auch in der Romantik. Nicht Simulation ist
im Visier solcher Kunst - das hat sie längst den neuen Medien
überlassen - wohl aber Prozesse der Transzendenz zwischen
Wirklichkeit und Möglichkeit, die gegenüber den
maschinellen Bildern der neuen Medien in äußerster
Verlangsamung ein Höchstmaß an
Differenzierungsvermögen entwickeln und Natur und Geist unter
diesen Bedingungen für die Zeit des Anschauens noch einmal
zusammenführen.”
( Lothar Romain,
Auszug Katalogtext “Entourage de” Villa Merkel,
Esslingen 2005 )
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