| ELISABETH VARY
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Ohne Titel, 2010/2011
Öl auf Karton, 2-teilig
45 x 148 x 29 cm
Preis auf Anfrage

Ohne Titel, 2008
Öl auf Karton, 2-teilig
61 x 22 x 15,9 cm

Ohne Titel, 2010
Öl auf Karton
18,9 x 29,5 x 15,5 cm

Ohne Titel, 2002
Öl auf Karton
37,8 x 42,5 x 22,7 cm

Ohne Titel, 2006
Öl auf Karton, 3-teilig
38,3 x 17,5 x 16,5 cm

Ohne Titel, 2010
Öl auf Karton
26,6 x 13,5 x 10,5

Ohne Titel, 2010
Öl auf Karton
24,5 x 14 x 12,5
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VON DEN FARBEN ALS KÖRPER.
Es scheint
gleich zu sein, in welcher Reihenfolge man die
Worte 'Körper', 'Farbe' und 'Raum' zueinander gesellt, immer beschreiben sie die
mehrteiligen
Objekte Elisabeth Varys.
In der
Schaffensabfolge, dem Arbeitsprozess, baut die Künstlerin nach
einer Skizze
einen Körper aus Karton. Geklebt, grundiert und geschliffen,
wird der neutral
weiße Rohling zur geometrischen Figur. Er beibt nicht
alleine, ein oder mehrere
Gefährten gesellen sich zu ihn, weitere gebaute
Körper, die auf die Frage nach
einer Örtlichkeit antworten. Sie liegen aufeinander, verkeilt,
vererkert oder
gesellen sich in Sichtweite zu ihm. So beinhalten und beschreiben alle
zusammen
Volumen wie Raum. Gleich dem tektonischen Aufbau der Körper,
diesem
prozesshaften Erarbeiten von Grund und Raum, wächst auch die
Farbe in ihrer
Ausdehnung und Beschaffenheit aus ihnen heraus. Sie liegt nicht einfach
auf der
Oberfläche, sondern bedingt sich aus der Form ihres
Trägers. Farbe selbst
selbst ist Körper, stimmt in den Dialog der Räume
ein, antwortet in ihrer
Tonigkeit, hallt nach oder wiederholt.
Elisabeth Varys
Farbe ist immer Haltung, die sich aus dem
Träger, seiner Beschaffenheit, seinem Grund und seiner
Ausbreitung bedingt, um
alsbald darüber hinauszuwachsen, zur eigenen Erscheinung, zur
individuellen
Einmaligkeit zu finden.
Dr. Ulrike Schick
Museumsdirektorin
Museum gegenstandsfreie Kunst
Otterndorf - Cuxhaven
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