| CARMEN PFANNER
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Rauminstallation in der Galerie
Preis auf Anfrage

160 - 1 - 09
Textil / Lack / Schaumstoff
33 x 73 x 41 cm
Preis auf Anfrage

Wandrelief 157 - 1 - 09
71 x 110 x 17 cm
Textil lackiert
Preis auf Anfrage

o.T.
Wandrelief Voile auf
Schaumstoff imprägniert
37 x 24 x 8cm
Preis auf Anfrage

Auschnitt aus der Ausstellung
"plastique 2009"
Luftobjekt (Multilple 1 - 3)
Kraftwerk 164

Auschnitt aus der Ausstellung
"Kraftwerk" 2011 Preis auf Anfrage

Wvnr.161-1-2009
36 x 96 cm
Textil, PVC, Silicon
Preis auf Anfrage
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Wie auch bei
Carmen Pfanners installativen, raumgreifenden Arbeiten und den
genähten Zeichnungen basiert die neue Serie an Wandbildern auf
textilen Materialien. Doch im Vergleich dazu sind diese neuen Arbeiten
in ihrer Reduktion auf die wesentlichen Grundlagen dessen, was ein Bild
eigentlich ausmacht, äußerst radikal. Sie sind als
fundamentale Arbeit am Bild und seiner Wirkung zu sehen, in der es
nicht um technisch-spielerische oder narrative Varianten geht, sondern
um die Selbstbehauptung des wie introvertiert auf sich bezogenen Bildes
im extravertierten Raum. Aus der stofflichen Fläche werden
organisch und gleichsam ident wirkende Elemente dreidimensional
herausgearbeitet und auf einem klaren auf Horizontal- und
Vertikalachsen aufgebauten Schema angeordnet. Eine monochrome und opake
Latexschicht überzieht das gesamte Bild, deren Auftrag eben
nicht flächig ist, sondern durch die Ausbuchtungen der
organischen Elemente gebrochen wird. Um in einem Bild eine
räumliche Tiefe aufzubauen, braucht es als Basis eine Farbe
und ihre Abstufung in hell und dunkel. Carmen Pfanner schafft diesen
Effekt in einer Art Umkehrverfahren, indem sie der sonst planen
Leinwand einen Körper verleiht, in dessen Konturen und
Abrundungen sich das Licht unterschiedlich reflektiert und somit den
Farbauftrag in ein labiles Gleichgewicht bringt. Die nicht
gegenständliche Malerei wird selbst zum Gegenstand. Die
wulstartige Motivgruppe schafft noch weiteres ambivalentes
Spannungsfeld: Was auf den ersten Blick als serielle, ornamentartige
Wiederholung der Elemente erscheint, erweist sich bei genauer
Betrachtung in den minimalen Abweichungen voneinander als individuelle
und damit lebendige Ausformung mit eigenem Charakter.
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