BEN HÜBSCH

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Acryl auf Leinwand, 2010
70 x 120 cm
Preis auf Anfrage




Acryl auf Leinwand, 2010
70 x 120 cm
Preis auf Anfrage




Acryl auf Leinwand, 2010
110 x 160 cm
Preis auf Anfrage




Acryl auf Leinwand, 2010
55 x 40 cm
Preis auf Anfrage




Acryl auf Leinwand, 2010
55 x 40 cm
Preis auf Anfrage




Acryl auf Leinwand, 2003
75 x 120 cm
Preis auf Anfrage




Acryl auf Leinwand, 2003
40 x 30 cm
Preis auf Anfrage




Acryl auf Leinwand, 2003
40 x 30 cm
Preis auf Anfrage




Acryl auf Leinwand, 2003
40 x 30 cm
Preis auf Anfrage


Farbe und Ornament sind die beiden Eckpfeiler, mit denen sich Ben Hübsch in seiner künstlerischen Arbeit auseinandersetzt. Diese beiden Orientierungspunkte bestimmen seinen Umgang mit der Fläche, dem Bildraum und dem Verhältnis von Figur zu Grund.

Das Ornament bietet mit seiner repetitiven auf Punkt- oder Achsensymmetrie basierenden Struktur eine neutrale Basis für das Durchspielen unterschiedlicher Farbbeziehungen. Durch die klare auf mathematischen Grundregeln aufgebaute Systematik des Ornaments ist die Findung der Komposition eingeschränkt, alle Bildteile werden einer einzigen Gesetzmäßigkeit unterworfen, die ihre Gleichbehandlung garantiert.

Nicht durch die Komposition, sondern erst durch den Einsatz der Farbe wird aus einem mehr oder weniger komplexen Grundgerüst ein bisweilen pulsierender Farbraum. Zwei unterschiedliche Konzepte lassen sich im Werk von Ben Hübsch unterscheiden. Die älteren Bilder sind geprägt durch einen einfachen, strengen Bildaufbau. Mit farbigen gerade verlaufenden Bändern, die auf der Bildebene miteinander verschränkt werden, konstruiert der Künstler eine ausgeklügelten Farbkomposition. Trotz vieler Überschneidungen und dem Hervortreten bzw. Zurückspringen bestimmter Farbpartien ist die Fläche nicht bloß Ort einer Komposition, sondern auch deren Ziel.

Die Interaktion der Farbe spielt sich hier auf der Oberfläche des Bildes ab. Neben der Abstufung verschiedener Farbtöne, vom Hellocker zum Dunkelbraun beispielsweise, treten starke Farbkontraste, die das Bild akzentuieren. Ein Neongelb hebt sich von einem dunklen Violett ab oder eine himmelblaue Fläche findet ihre gespiegelte Konterpart in einem quietschenden Rosa.

Ben Hübschs Bilder folgen einer Logik, dessen Regeln er selbst aufgestellt hat, die aber bisweilen durch die Eigendynamik der Farben zu einer schwer im voraus zu berechnenden Bildlösung führen und im Prozess des Machens eine eigene Dynamik entwickeln.

Gerhard Richter beschreibt 1990 in seinen Notizen diesen Vorgang wie folgt:

“Jede Überlegung, die ich zum “Bau” eines Bildes anstelle, ist falsch, und wenn die Ausführung gelingt, dann nur deshalb, weil ich sie teilweise zerstöre oder weil